Polterabend feiern oder oldschool? Teil 1

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TEIL 1 / Der Polterabend – Abschied vom Junggesellen/in

Am Polterabend verabschieden sich die Braut und der Bräutigam vom Junggesellenle-ben. Grund genug, es am Polterabend noch mal so richtig krachen zu lassen. Nach alter Tradition wird am Vorabend der Hochzeit gepoltert. Um für den Hochzeitstag fit zu sein, empfiehlt es sich, einige Tage vorher zu feiern. So wird Kopfschmerzen und Augenringen vorgebeugt, die am Hochzeitstag wohl eher störend sein könnten. Also planen Sie dieses Fest nicht „Holter die Polter“, sondern mit Bedacht! Und je mehr Porzellan am Polterabend zu Bruch geht, desto besser.

Wer wird eingeladen?
Eigentlich niemand, denn am Polterabend darf jeder mitfeiern, der zum Freundes- und Bekanntenkreis zählt. Als „Eintrittskarte“ genügt altes Geschirr, das zu Bruch gehen darf.
Die Gäste zerschlagen das Geschirr vor den zukünftigen Eheleuten und je mehr Scherben das Paar gemeinsam zusammenfegt, desto mehr ist das Glück und die Freude für die Ehe gesichert.
Um besser planen zu können und um einen Überblick zu bekommen, wie viele Gäste mit poltern, macht es durchaus Sinn, zum Polterabend einzuladen. Verfügt ein Paar über einen großen Freundes- und Bekanntenkreis, aus dem nicht alle zur Hochzeit eingeladen werden können, empfiehlt es sich, Einladungen per Fax oder E-Mail zu versenden. Dies spart viel Zeit und Geld. Ein kurzes Telefonat erfüllt den gleichen Sinn. Der Polterabend wird völlig zwanglos gefeiert. Es gibt keine Kleidervorschrift.

Nächste Woche gibt es weitere Polter-Tipps!

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